Leben in London
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Ekeltag
12. Nov
Ich bin jetzt seit einer Stunde zu Hause, der dritte Tag im neuen Job ist absolviert. 'Anstregend' ist eine der passenderen Umschreibungen für meine Arbeit, treppauf-treppab, Leiter schleppen, in Zwischenböden auf einem schmalen und in 60cm-Abständen angeordneten Lattengerüst (dazwischen nicht tragende Rigipsplatten mit Durchfallgerantie) herumkriechen ist durchaus erschöpfend.
War's bislang bestensfalls staubig einstweilen, wurde es heute echt eklig. Den Anfang (zum Eingewöhnen) machte ein Kühlschrank, aus dem ständig Wasser lief. Klarer Fall: Ablauf für das Tauwasser verstopft. Die Auffangwanne ist natürlich so angebracht, daß man diesen purpose-built Kühlschrank von hinten öffnen und das (angefrorene) Styropor dahiner entfernen muß, um dran zu kommen. Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort. Die Rinne war schleimig, nicht lecker, aber auch nicht wirklich schlimm.
Das Interludium wurde präsentiert von HP2840, ein all-in-one-Farblaserdrucker, der nur noch halbe Seiten druckte. Das Symptom ist bekannt, die Lösung auch, allerdings muß dafür das Gerät grob zerlegt werden. Hatte ich gestern schonmal, ohne Besserung, heute, nach Forenstudium, wußte ich mehr. Also nochmal zerlegt, innen natürlich alles voller Toner, aber elkig ist anders. Und zwar so: