Leben in London
Beiträge getaggt mit Fahrrad
Alles so schön neu heute
13. Okt
Bereits vor-geburtstaglich häufen sich seit gestern laute neue Sachen hier….
- ein neues Geburtstagspaket von Mama und Papa
- ein neues Buch "London Railway Atlas", das ich billig bei Amazon erstanden habe für den halben Preis. So weiß ich jetzt immer genau, welches Bahngleis wo hin führt. Das braucht man!
- ein ebenfalls bei Amazon um 40% reduziertes neues Buch "The Iron Horse" von Edward Marston, das letzte, das mir aus der Inspektor-Colbeck-Reihe noch fehlte (spielt im Eisenbahnmilieu um 1854)
- neue Ohren (ich berichtete:- ich kann wieder (richtig) hören!)
- neue Fahrradreifen (die immerhin schon fast 3 Jahre alten Continental-Reifen Made in India sterben seit 2 1/2 Jahren den UV-Tod)
- neue Fahrradschläuche (wenn schon, denn schon)
- neue Fahrradpedale (die alten hatten nach nunmehr 20 Jahren im Dienst selbigen durch Lagerschäden aufgrund eindringenden Regenwassers quittiert
- eine neue Flasche Ale (McEwan's Champion – mein Lieblingsbier)
- neue Kekse, Milch, Käse, Clotted Cream, Scones (jaja, es gibt gleich Cream Tea!), Brot usw.
- ein neuer Britischer Führerschein (im Tausch gegen den ollen deutschen). Der hat den Vorteil, daß ich hier beruflich große Fahrzeuge fahren darf und auch, daß ich ihn nicht durch langwierige Schulung bis Oktober verlängern muß, denn in Deutschland ist ein Busführerschein immer nur 5 Jahre gültig und muß dann verlängert werden. Dafür läuft er aber zusammen mit der Lkw-Fahrerlaubnis in 2017 ab, wenn ich 45 werde, dann geht's alle 5 Jahre zum Arzt für eine Verlängerung.
Fahrradfahren in London
07. Okt
Geht denn das?
Jau, das geht. Und gar nicht mal so schlecht. Radwege sind noch relativ selten, auch wenn unser Boris (Bürgermeister Boris Johnson) London bis 2012 oder so zur fahrradfreundlichsten Stadt Europas (der Welt?
) ausbauen will. Okay, er sollte vielleicht mal irgendwo in den Niederlanden oder auch mal in Münster vorbeischauen, um sich Anregungen zu holen.
Aber zurück zur Realität: neben den Fahrrad-Highways, von denen es entlang der Haupt-Einfallstraßen mittlerweile ein paar gibt (nun ja, dank Barclays-Sponsoring blau angemalte Radwege) findet man nur sporadisch dedizierte (wow!) Fahrradwege. Fahrräder sind hier aber offenbar nicht Autos mehr oder weniger gleichgestellt wie in Deutschland, sie rangieren offensichtlich mehr in einer Grauzone zwischen Auto und Fußgänger, sind auch auf Fußwegen mehr oder weniger geduldet. Die lächerliche Regelung aus Berlin, daß ein Radweg mindestens 1.25 oder so breit sein muß, um Radweg heißen zu dürfen, gibt’s hier ganz und gar nicht, gern ist ein kombinierter Rad-/Fußweg auch nur mal einen halben Meter breit oder endet abrupt am zugunsten einer breiter werdenden Straße an einem Gitter. Immerhin sind viele Fahrradrouten sehr gut ausgeschildert, meist mit Angabe von “Fernzielen” wie der Nachbarbezirk oder “The City” und Wahlmöglichkeit zwischen “Quick Route” (entlang von Hauptstraßen) oder “Quiet Route” (kreuz und quer und im Zickzack über Nebenstraßen). Mehr >
